Wie schon angedeutet, bin ich heute in mein neues Zuhause in East Vancouver eingezogen. Mein Landlord heisst Dave und kommt ursprünglich aus Großbritannien. Mein Zimmer befindet sich in der ersten Etage und ich habe auch einen Balkon mit einem wundervollen Blick auf die Berge. Teuer sind die Zimmer hier alle. Meines kostet stolze $515. Darin inbegriffen sind aber Möbel, Internet und TV, Küche, Waschmaschinen- und Trocknernutzung und sowas wie die Reinigung.
Im Haus leben noch 5 weitere Studenten. Davon wohnen 3 im Kellerbereich. Die 2 Studenten, welche mit mir das Dachgeschoß teilen sind George und Tomoko. George kommt aus Taiwan und Tomoko ist ein echt süsse Japanerin. Alle hier sind super nett und freundlich. Die Küche und der Livingroom (mit echtem Kamin) befinden sich im mittleren Teil des Hauses, wo sich auch Dave hauptsächlich aufhält. Direkt neben meinem Zimmer ist noch ein kleiner Raum mit Couch und TV zum Relaxen.
Das beste kommt aber noch… Dave hat eine Gitarre und spielt auch selbst. Die Gitarre darf ich mitbenutzen.
Und ich hab mir so viel Gedanken gemacht, wie ich hier an ne Gitarre rankomme. Manche Dinge erledigen sich also doch von selbst.
Aufregend wird der morgige Weg zur Arbeit. Ein Bus Pass habe ich schon, für Zone 1 kostet dieser $69 (gilt für 1 Monat und sonntags kann man jemanden mitnehmen und alle 3 Zonen befahren). Hier vor der Tür fährt ein Bus ab. Den muss ich nehmen, um zur nächsten SkyTrain-Station „Nanaimo“ zu gelangen. Mit dem SkyTrain werde ich dann über die Expo Line nach Downtown fahren. Der SkyTrain ist sowas wie die S-Bahn in Berlin, nur ohne Fahrer. Alles ist vollautomatisch (Fahren, Anhalten, Türen öffnen und schließen). Da ist einem schon etwas mulmig bei… Sollten irgendwann einmal die Menschen ausgestorben sein, der SkyTrain in Vancouver wird solange es Strom gibt pflichtbewußt seine Runden drehen.
So hier gibt es noch ein paar Eindrücke von der Gegend, wo ich jetzt für die nächste Zeit wohne. Und jawohl, die Feuerwehr ist für alle Fälle gleich nebenan.
hey. da kannst du ja direkt dein japanisch austesten. konban wa an tomoko san.
Ich muss mich korrigieren… Tomoko heisst gar nicht so, sondern Tomomi… sorry Tomo… Irgendwie hab ich es derzeit nicht so mit den Namen… Bine
oh shit, hört sich ja fast wie das fettnäpfchen an, in dem ich gebadet habe – naja name sind auch nicht meine stärke..